Infotheke 

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Pflegeanleitung

 

1. Handtrocken Kurz mit Wasser abspülen.

Wichtig: Immer beide Seiten abspülen, auch wenn nur eine davon benutzt wurde! Bei einseitiger Feuchtigkeit wird sich das Schneidebrett verziehen.

2. Handtrocken Falls nötig, ein mildes Spülmittel verwenden.
3. Handtrocken Gleich mit einem Tuch grob abtrocknen.

Wichtig: Das Brett hat jetzt noch immer viel Feuchtigkeit unter der Oberfläche gespeichert. Der nächste Schritt ist wichtig!

4. Gwaggli Optimalerweise stellen Sie das Brett hochkant/senkrecht in den optional erhältlichen Trocknungsständer von holzquisit.ch. Damit kann es spannungsfrei und gleichmässig trocknen. Die Luft sollte dazu um alle Flächen zirkulieren können.
5. wachsen Wöchentliche Kur: Frischen Sie einmal wöchentlich den Oberflächenschutz auf, indem Sie Holzbalsam von holzquisit.ch auftragen. Alle Oberflächen einreiben, 10-15min einziehen lassen und mit einem sauberen Tuch polieren.
6. ölen Monatliche Kur: Frischen Sie einmal monatlich den Tiefenschutz auf, indem Sie grosszügig Öl auf alle Oberflächen auftragen und es 20-30min einziehen lassen. Achten Sie aber auf matt werdende Stellen und ölen Sie diese so lange nach, bis das Holz kein Öl mehr aufsaugen kann. Danach mit einem sauberen Tuch polieren.
Ich empfehle Walnussöl, Leinöl, oder Tungöl. Klar abzuraten, ist z.B. von Rapsöl, Olivenöl und Sonnenblumenöl. Diese härten nicht aus, werden ranzig und riechen dann sehr unangenehm.
achtung Achtung Brandgefahr bei Lappen und Tüchern!

Öl-getränkte Lappen können sich unter Umständen selbst entzünden. Wie Sie sie richtig entsorgen, lesen Sie im Punkt "Warnhinweis zu ölgetränkten Lappen und Tüchern" weiter unten.

Ein Schneidebrett aus Holz (ganz besonders ein Stirnholz-Schneidebrett) kommt mit folgendem gar nicht gut zurecht. Im schlimmsten Falle könnten die Leimfugen aufreissen, was einem Totalschaden gleichkommt:

  • Zu heisse Temperaturen
  • Zu lange im Wasser
  • Zu lange in ungleichmässiger Feuchtigkeit (eine Seite trocken/die andere Seite nass)

 

Versuchen Sie deshalb bitte folgende Anweisungen einzuhalten:

 

1. Keine Spülmaschine Nie in die Spülmaschine stellen!
2. Keine Mikrowelle Nie in die Mikrowelle oder in den Backofen legen!
3. Keine Töpfe Nie heisse Pfannen, Töpfe, Backbleche oder ähnliches draufstellen!
4. nicht einweichen Nie zum einweichen im Wasser liegen lassen!
5. Nasse Flächen Nicht länger auf feuchten Flächen liegen lassen!
6. keine starken Reiniger Nicht mit aggressiven Mitteln reinigen!

Sobald Sie Ihr Schneidebrett regelmässig brauchen und abwaschen, sollte es auch korrekt getrocknet werden. Wasser und Holz passen nicht gut zusammen... Liegt das Brett beim Trocknen falsch, entsteht ungleichmässige Feuchtigkeit im Holz – das Brett verzieht sich und es entsteht schadhafte Spannung.

Dieser Trocknungsständer macht es Ihnen denkbar einfach:
Brett reinstellen, fertig. Kein Nachdenken, keine Handgriffe – und trotzdem sorgt er zuverlässig für die optimale Trocknung.

  • Das Schneidebrett steht senkrecht und völlig spannungsfrei
  • Kann kaum umkippen
  • Braucht wenig Stellfläche auf der Arbeitsplatte
  • Die leichte Neigung beschleunigt das Abtropfen von Wasser
  • Das Schneidebrett berührt die Arbeitsfläche nur an einer Ecke – minimiert den Kontakt mit Feuchtigkeit.
  • Die Luft kann frei um alle Oberflächen zirkulieren, das Brett trocknet somit gleichmässig und spannungsfrei

 

Erhältlich in zwei Designs. Beide in jeweils drei Grössen, für unterschiedliche Brettstärken.

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Kaufberatung

Unterschied Schneidebretter

Langholz-Schneidebretter

Die Vorteile:

  • Preis-Leistung: In der Herstellung weniger aufwendig und daher preiswerter.
  • Leichtgewicht: Oft dünner und leichter, was das Handling und Verstauen im Alltag erleichtert.
  • Optik: Hier kommt die natürliche Holzmaserung sehr gut zur Geltung, da längere Stücke Holz verleimt werden.
  • Hygiene: Weniger anfällig für tiefes Eindringen von Bakterien, im Vergleich zu günstigen Plastikbrettern.

 

Die Nachteile:

  • Verschleiss: Messer schneiden die Holzfasern quer durch. Dadurch entstehen mit der Zeit sichtbare Schnittrillen.
  • Messerstumpfen: Da die Querfasern nicht nachgeben, werden Messerklingen etwas schneller stumpf als auf Stirnholz.
  • Spülmaschine: Es sollte nicht in der Spülmaschine gewaschen werden!

 

Stirnholz-Schneidebretter

Die Vorteile:

  • Messerschonend: Die Messerklinge dringt zwischen die Holzfasern ein, anstatt sie zu zerschneiden. Das Messer bleibt deshalb deutlich länger scharf.
  • "Selbstheilungs"-Effekt: Da die Holzfasern beim Schnitt nur beiseite gedrückt werden, anstatt durchtrennt, können sie sich nach dem Waschen auch wieder fast vollständig schliessen. Ihr Schneidebrett sieht somit viel länger neuwertig aus.
  • Hygiene: Bakterien haben es schwerer, sich in Schnittrillen festzusetzen, da kaum tiefe Kerben entstehen.
  • Optik: Das Mosaik-Muster der Jahresringe ist ein echter Blickfang in jeder Küche.

 

Die Nachteile:

  • Pflegeaufwand: Stirnholz "durstet" mehr. Es sollte regelmässig geölt werden.
  • Feuchtigkeit: Reagiert auf Feuchtigkeit, es müssen ein paar einfache Regeln beachtet werden.
  • Spülmaschine: Darf auf keinen Fall in der Spülmaschine gewaschen werden!
  • Gewicht: Diese Bretter sind oft etwas massiver und schwerer gestaltet, was sie sehr stabil macht, aber das Handling beim Abwaschen leicht erschwert.

 

Kunststoff-Schneidebretter

Die Vorteile:

  • Preis-Leistung: Billige Massenware, daher äusserst preiswert.
  • Leichtgewicht: Dünn und leicht, praktisch im Handling und zum Verstauen.
  • Wasserresistent: Reagiert nicht auf Feuchtigkeit, kann auch in der Spülmaschine gewaschen werden.

 

Die Nachteile:

  • Hygiene: Das Material ist weich und es entstehen tiefere Schnittfurchen. In diesen können sich Bakterien ansammeln und halten.
  • Mikroplastik: Durch die Messerschnitte entsteht Mikroplastikabrieb, welcher in Ihr Essen gelangt.
  • Nachhaltigkeit: Sie bestehen meist aus Erdöl und sind schwer recyclierbar.

 

Hier sprechen wir von der Königsklasse der Schneidebretter. Der höhere Preis resultiert aus einem deutlich höherem Arbeits- und Materialaufwand bei der Herstellung.

- Materialqualität: Es darf nur perfekt getrocknetes und fehlerfreies Hartholz verwendet werden.

- Materialbedarf: Man benötigt mehr Material, weil das Holz mehrfach aufgetrennt, gehobelt und gedreht werden muss.

- Mehrfaches Verleimen: Es werden zuerst mehrere Holzleisten zu einem Brett verleimt (hier wäre ein Langholzbrett schon fast fertig). Dieses Brett wird aber erneut in Streifen geschnitten, welche dann neu arrangiert und sehr präzise angeordnet wieder zu einem Brett verleimt werden. Bei ganz extravaganten Designs sind sogar noch weitere aufwendige Arbeitsschritte im Vorfeld nötig.

- Schleifaufwand: Stirnholz ist wirklich extrem robust! Diese Oberfläche auf den geforderten Güte- und Feinheitsgrad zu schleifen ist enorm zeitintensiv und verschlingt auch deutlich mehr Schleifpapier.

Ja! Ein Stirnholz Schneidebrett. Obwohl es eine extrem robuste und spiegelglatte Oberfläche hat (ähnlich wie Glas), ist es die beste Option für Ihre Messer. Beim schneiden gleitet die Klinge zwischen die Holzfasern anstatt sie zu durchtrennen. Deshalb bleiben Ihre Messer länger scharf.

Dies wäre sogar empfehlenswert, denn eine beidseitige Nutzung verlängert die Lebensdauer Ihres Schneidebrettes deutlich. Aus hygienischer Sicht, könnten Sie sogar eine Fleisch- und eine Gemüseseite bestimmen. Viele der Schneidebretter im holzquisit-shop haben keine Standfüsse montiert. Damit können beide Oberflächen genutzt werden. Ihnen bleibt bei einer Bestellung jedoch immer noch die Wahl, ob Sie Ihr Schneidebrett optional mit Standfüssen bestellen möchten.

Eine Frage des persönlichen Gebrauchs.
Vorteile:
  • Sicherer Stand, kein Verrutschen beim Schneiden.
  • Das Schneidebrett liegt nicht direkt auf einer nassen Arbeitsfläche.
  • Luft zirkuliert unter dem Brett - es trocknet schneller und gleichmässiger, was Verziehen vorbeugt.
  • Angenommen Ihr Schneidebrett hat sich leicht verzogen: Auf Standfüssen wird es tendenziell weniger wackeln, da der punktuelle Kontakt zur Arbeitsfläche stabiler ist, als der vollflächige Auflagekontakt
Nachteile:
  • Nur eine Seite ist nutzbar - das halbiert theoretisch die Lebensdauer des Schneidebrettes.

 

Hygiene

Ja, Holzschneidebretter sind absolut hygienisch und schneiden in Tests sogar meist besser ab als Kunststoffbretter. Dafür gibt es drei wissenschaftliche Gründe.

 

  • Antibakterielle Inhaltsstoffe:
  • Viele Holzarten wie z.B. Eiche, Ahorn, Buche, Walnuss enthalten natürliche Gerbstoffe (Tannine) und Polyphenole, die keimtötend wirken. Diese Wirkung wird bei jedem neuen Schnitt ins Holz sogar aufgefrischt.
  • Feuchtigkeitsentzug (Hygroskopie):
  • Holz ist von Natur aus porös und zieht Feuchtigkeit ins Innere. Den Bakterien wird so das Wasser entzogen, das sie zum Überleben und Vermehren brauchen.
  • Schnittrillen:
  • In tiefen Schnittrillen können sich Keime festsetzen – das gilt für jedes Material. Der entscheidende Vorteil von Holz ist jedoch seine „Selbstheilungskraft": Durch Kontakt mit Feuchtigkeit quellen die Holzfasern leicht auf und verengen so die Rillen auf natürliche Weise. Während beim Langholz-Schneidebrett die Schnittkerben deutlich reduziert werden, schliessen sie sich bei einem Stirnholz-Schneidebrett fast vollständig wieder. Kunststoffbretter hingegen bleiben dauerhaft „zerfurcht" und bieten Bakterien so permanente Nischen.

 

Tipp für höchste Ansprüche an die Küchenhygiene: Verwenden Sie zwei separate Bretter. So trennen Sie Fleisch und Fisch konsequent von Gemüse, Obst oder Brot und verhindern eine sogenannte Kreuzkontamination.

Ja, das ist überhaupt kein Problem.

 

Tipp für höchste Ansprüche an die Küchenhygiene: Verwenden Sie zwei separate Bretter. So trennen Sie Fleisch und Fisch konsequent von Gemüse, Obst oder Brot und verhindern eine sogenannte Kreuzkontamination.

Dieser Beschreibung nach besteht aus hygienischen Gründen auf jeden Fall Handlungsbedarf. Eine glatte und gut geölte Oberfläche bietet die besten Voraussetzungen für eine gute Hygiene in der Küche. Ersetzen ist eine Möglichkeit. Holzschneidebretter bieten jedoch den grossen Vorteil, dass man die Oberflächen grundsätzlich abschleifen/abhobeln und das Brett somit komplett erneuern kann.

 

Sollten Ihnen die Mittel oder die Zeit fehlen, dies selbst zu machen, bietet holzquisit.ch als Dienstleistung eine fachgerechte Aufarbeitung und Neuölung Ihrer Schneidebretter an.

 

Pflege - Wachsen und Ölen

Hier die einfache Antwort: JA!
Wasser kann Holz extrem zusetzen, es mit der Zeit sogar regelrecht zersetzen. Und da Schneidebretter und Servierbretter regelmässig abgewaschen werden müssen, ist der Schutz der Oberflächen ganz besonders wichtig!
Wenn Sie einen Oberflächenschutz auftragen und diesen auch regelmässig auffrischen/erneuern, verlängern Sie ganz massgeblich die Lebensdauer Ihres Schneidebrettes.

 

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Öl und Holzbalsam sind aber nicht nur ein hervorragender Schutz für Ihr Schneidebrett, sie erwecken die Schönheit der Holzmaserung zum Leben.
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Optimalerweise schützen Sie ihr Schneide- oder Servierbrett mit der Kombination von Öl und Holzbalsam (Pflegeanleitung).
Öl für Tiefenschutz:
Das Öl zieht tief in die Poren des Holzes ein und sorgt somit für einen sehr guten Grundschutz.
Holzbalsam für Oberflächenschutz: Holzbalsam besteht aus einer Mischung von Öl und Bienenwachs, wodurch die Oberfläche zusätzlich versiegelt wird. Wasser perlt ab, anstatt ins Holz einzudringen.

 

Sehen Sie selber, wie das Wasser von einem frisch behandeltem Schneidebrett abperlt:
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Wenn Sie die Versiegelung mit diesen zwei Anwendungen regelmässig auffrischen/erneuern, verlängern Sie massgeblich die Lebensdauer Ihrer Schneidebretter und Servierbretter.

Das hängt stark von der Nutzung ab.

  • Falls Sie es mehrmals täglich verwenden und jeweils mit mildem Spülmittel waschen, sollten Sie es optimalerweise wöchentlich einmal mit Holzbalsam einreiben und 1-2 mal pro Monat neues Öl auftragen.
  • Falls Sie es jedoch nur 3-4 mal pro Woche benutzen, dann empfehle ich es wöchentlich einmal mit Holzbalsam einzureiben und alle 2-3 Monate neues Öl aufzutragen.

 

Auf jeden Fall gilt: Spätestens wenn das Holz hell oder stumpf aussieht, oder Wassertropfen nicht mehr abperlen, braucht es dringend Pflege.

Achten Sie darauf ein lebensmittelechtes und aushärtendes Öl zu verwenden.

  • Walnussöl
  • Dieses Öl ist mein persönlicher Favorit, weil es gut riecht und auf Holz recht farbneutral wirkt. Das heisst, es feuert die Maserung schön an, ohne die Holzfarbe merklich zu verschieben – die Maserung wird sichtbar intensiver, der Grundton bleibt aber weitgehend erhalten, vergleichbar mit einem nassen statt trockenen Zustand des Holzes. Alle Schneidebretter von holzquisit.ch wurden erstmalig mit Walnussöl behandelt.
  • Tungöl
  • Ebenfalls eine sehr gute Wahl. Es gehört zu den widerstandsfähigsten Ölen und feuert die Maserung des Holzes sehr schön an. Durch seine Eigenfarbe verleiht es dem Holz einen leichten Gelbstich.
  • Leinöl
  • Es feuert die Maserung des Holzes sehr schön an, verleiht ihm aber durch seine Eigenfarbe einen deutlichen Gelbstich. Auf Dauer kann es leicht nachdunkeln. Leinöl zählt ebenfalls zu den widerstandsfähigsten Ölen.

 

  • Nicht geeignet
  • Klar abzuraten ist von anderen Speiseölen wie z.B. Sonnenblumenöl, Rapsöl, oder Olivenöl. Diese härten nicht aus, werden mit der Zeit ranzig und entwickeln deshalb einen sehr unangenehmen Geruch. Vorsicht ist bei Leinöl-Firnis aus dem Baumarkt geboten, weil diese meistens chemische Zusätze enthalten.

 

Öl vermag einem relativ stumpfem Stück Holz das Leben wieder einzuhauchen. Es ist immer wieder ein wunderbarer und überraschender Moment, wenn man das Öl aufträgt und sieht was dann passiert:

 

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1. Nehmen Sie einen sauberen, fuselfreien Lappen und verteilen Sie damit grosszügig Öl auf allen Oberflächen. Das Holz wird das Öl richtiggehend aufsaugen, geben Sie ihm dafür mindestens 20-30 min Zeit.

 

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2. Achten Sie unterdessen auf matt werdende Stellen (im Bild der linke Bereich). Dort ist das Holz besonders "durstig". Sie sollten an diesen Stellen nachölen, bis kein Öl mehr aufgesaugt wird.

 

 

3. Somit ist das Holz gesättigt und wir haben einen optimalen Tiefenschutz erreicht. Nun können Sie mit einem sauberen und fuselfreien Tuch den restlichen Überstand an Öl wegwischen und das Brett polieren.

 

Achtung: Beachten Sie beim Entsorgen des Lappens unbedingt den Warnhinweis zu ölgetränkten Lappen und Tüchern weiter unten.

1. Nehmen Sie einen sauberen, fuselfreien Lappen und verteilen Sie damit grosszügig Holzbalsam auf allen Oberflächen. Das Holz wird den Holzbalsam aufsaugen, geben Sie ihm dafür 15-20 min Zeit.

 

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2. Einige Stellen im Holz, werden den Balsam stärker aufsaugen, als andere. Damit eine optimale Gleichmässigkeit erreicht werden kann, verteilen Sie einfach den bereits aufgetragenen Balsam noch 1-2 mal gleichmässig über das ganze Brett. Bringen Sie nach Bedarf noch etwas mehr Holzbalsam auf.

 

3. Nach der Wartezeit von 15-20min können Sie nun mit einem sauberen und fuselfreien Tuch den restlichen Überstand an Holzbalsam wegwischen und das Brett mit leichtem Druck polieren.

 

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Achtung: Beachten Sie beim Entsorgen des Lappens unbedingt den Warnhinweis zu ölgetränkten Lappen und Tüchern weiter unten.

Als starker Oberflächenschutz ist unser Holzbalsam die ideale Ergänzung zu Ihrem Pflegeöl: Er versiegelt, pflegt und lässt die Maserung Ihres Holzes neu erstrahlen.

Die Basis bildet eine sorgfältig abgestimmte Mischung aus Leinöl und Bienenwachs.

Vorteile:
  • Lebensmittelecht
  • 100% natürlich, ohne Zusatzstoffe oder Chemie
  • In Handarbeit von mir selbst hergestellt und abgefüllt, keine Massenware
  • Einfach anzuwenden
  • Schützt Holz effektiv vor Wasser, Fett und Verfärbungen

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Der Effekt:
  • Versiegelt die Poren, sodass Wasser abperlt, anstatt ins Holz einzudringen
  • Verleiht der Holzoberfläche einen samtenen Glanz
  • Bringt die natürliche Maserung des Holzes voll zur Geltung

 

Erhältlich in zwei Grössen (45gr und 90gr), sowie im preigünstigem Doppelpack.

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Achtung Brandgefahr!

Dieser Hinweis betrifft alle Produkte auf Öl-Basis (also auch alle auf dieser Webseite empfohlenen Öle und den Holzbalsam) und ist bei fachgerechter Entsorgung völlig unproblematisch. Öl trocknet unter Wärmeabgabe aus (Oxidation) – wird ein getränkter Lappen zusammengeknüllt liegen gelassen oder direkt im Müll entsorgt, kann sich diese Wärme stauen und im Extremfall zur Selbstentzündung führen.

So machen Sie es richtig: Lappen/Tücher nach Gebrauch flach ausbreiten und an der Luft auslüften lassen (z. B. auf einem Steinboden oder über einer Leine). Sobald sie ganz trocken und fest sind, können Sie sie bedenkenlos im Hausmüll entsorgen.

Ihr Schneidebrett selbst ist von diesem Effekt nicht betroffen – hier kann kein Wärmestau entstehen. Sie müssen sich absolut keine Sorgen um Ihr Schneidebrett machen.

 

Problemlösungen

Ein Schneidebrett braucht etwas Zeit zum Trocknen. Bei einem Stirnholz-Schneidebrett dauert dies sogar mehrere Stunden. Dazu muss es senkrecht hingestellt werden, damit die Luft um alle Flächen zirkulieren kann (Trocknungsständer). Ansonsten wird eine Seite schneller trocknen als die andere. Dies führt zu einer ungleichen Ausdehnung der Holzfasern, im Brett entsteht viel Spannung und es wird sich u-förmig verziehen (es „schüsselt" sich).

Wichtig: Verwenden Sie niemals schwere Gewichte zum Geradedrücken. Das Holz kann dadurch reissen oder brechen.

Mit diesen Schritten bringen Sie Ihr Schneidebrett wieder in Form:

1. Die sanfte Methode (passiv):
  • Legen Sie das Brett mit der bauchigen Seite (nach aussen gewölbten Seite) nach oben auf eine ebene Fläche.
  • Lassen Sie es so mehrere Tage ruhen. Oft gleicht sich die Spannung im Brett dadurch bereits von alleine wieder aus.

 

2. Die gezielte Methode (aktiv):
  • Befeuchten Sie die konkave Seite (nach innen gewölbte Seite) komplett mit einem feuchten Lappen.
  • Stellen Sie das Brett danach umgehend wieder senkrecht hin und lassen Sie es mindestens 4 Stunden trocknen.
  • Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf, bis das Brett wieder gerade ist.

 

Wichtig: Verwenden Sie niemals schwere Gewichte zum Geradedrücken. Das Holz kann dadurch reissen oder brechen.

 

Sie sind unsicher? Senden Sie mir Ihr Schneidebrett gerne zu. Ich übernehme das Richten für Sie. Kombinieren Sie dies idealerweise mit unserem fachgerechten Auffrischungs-Service (Oberflächen erneuern), damit Ihr Brett wieder in neuem Glanz erstrahlt.

  • Bestreuen Sie das Schneidebrett grosszügig mit Salz.
  • Halbieren Sie dann eine Zitrone oder eine Limette und verteilen Sie deren Saft gleichmässig über das Brett.
  • Reiben Sie mit den Fruchthälften oder mit der Hand mit nur wenig Druck über die gesamte Oberfläche.
  • Lassen Sie das Salz-Säure-Gemisch 2-3 Minuten einwirken und spülen Sie die Oberflächen kurz unter fliessendem Wasser ab.
  • Trocknen Sie das Brett wie gewohnt mit einem Tuch und lassen Sie es an der Luft trocknen, indem Sie es hochkant in den Trocknungsständer stellen.

Eine Auffrischungs-Kur könnte ihm tatsächlich noch einmal neues Leben einhauchen!

holzquisit.ch wird sich Ihrem Schneidebrett gerne annehmen und Ihnen eine Offerte für eine fachgerechte Aufarbeitung erstellen.

 

Aus der Werkstatt

Die zukünftige Schale aus Apfelholz dreht sich mit 2300 Umdrehungen pro Minute. Der scharf geschliffene Werkzeugstahl schneidet wie durch Butter. Und die Späne fliegen durch die ganze Werkstatt :)

 

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